Compliance

Datenschutz ist das Fundament von allem, was Luftn tut — strukturell verankert, nicht bloß versprochen.

Die meisten Datenschutzversprechen sind Zusicherungen: „Wir versprechen, dich nicht zu tracken.“ Sie verlangen Vertrauen in den Anbieter — heute und nach jedem künftigen Eigentümerwechsel. Eine strukturelle Zusage ist anders — das System hat schlicht nichts, womit es sie verletzen könnte. Luftn macht derzeit zwei strukturelle Zusagen, jede an genau einer Stelle überprüfbar.

Leeres Privacy Manifest

iOS 17 hat Required-Reason-APIs eingeführt — eine konkrete Liste häufig missbrauchter Aufrufe (UserDefaults, Datei-Zeitstempel, Systemstartzeit, Speicherplatz, aktive Tastatur), die in einem Privacy Manifest deklariert werden müssen. Luftns Manifest enthält ein Array namens NSPrivacyAccessedAPITypes. Es ist leer.

Die Prüfung geht weiter, als Apple verlangt — sie umfasst auch drei Aufrufe, die nicht auf Apples Required-Reason-Liste stehen, aber intern transitiv UserDefaults lesen: Calendar.current, Locale.current und NSLocalizedString. Luftn verwendet stattdessen für alle drei explizite, vom Nutzer gesteuerte Alternativen.

Ausschließlich Compliance-Updates

Luftn erscheint einmal mit vollständigem Funktionsumfang. Spätere Updates beschränken sich auf die iOS-Kompatibilitätspflege — keine neuen Funktionen, keine neue Datenerhebung, keine überraschenden Änderungen.

DSGVO-Datenminimierung (Art. 5 Abs. 1 lit. c)

Das Backend erhält nur einen H3-Rasterzellen-Index (~3 km Auflösung) — nie rohe GPS-Koordinaten, deine Zieltemperatur, deine Niederschlagsschwelle oder irgendeinen identifizierenden Wert. Cloudflares Netzwerk verarbeitet flüchtige IP-Metadaten zur Ratenbegrenzung; Luftn schreibt nichts in Anwendungs-Logs oder Datenbanken. Der eingebaute Datenexport (Einstellungen → Meine Daten exportieren) ist dein Auskunftsrecht nach Art. 15 DSGVO — von Anfang an implementiert.

Was wir nicht tun

Diese Übersetzung wird zur besseren Verständlichkeit bereitgestellt. Die englische Fassung ist maßgeblich.